Die Bilder der Herbst-Wein-Wander-Woche 2007 in und um Wiesbaden herum stehen online und sind durch Klick auf das Bild anschaubar :-) Viel Spaß!
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Sonntag, 14. Oktober 2007
Belastendes Bildmaterial sicher gestellt!
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Lotte
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Labels: Herbst, Rheinsteig, Wiesbaden
Montag, 8. Oktober 2007
Für das Wetter gibt's Extra-Punkte!
Yes. Geschafft. Heut war mein Tag! Wanderleitertag! Nach dem Frühstück und ein bisschen Frühsport (mit dem Teebecher in der Hand auf der Treppe vor dem NF-Haus stehen und der Sonne beim aufgehen zuschauen) geht es um 08:15 Uhr los. Auf Grund ungünstiger Sonntäglicher Busverbindungen und angekündigter Streiks der Deutschen Bahn im Nahverkehr fahren wir mit den Autos nach Oestrich-Winkel im schönen Rheingau. Um Neun treffen wir uns mit den Wiesbadener Naturfreunden beider Ortsgruppen am Oestricher Kran. 18 Mann stiefeln durch die Altstadt hinaus in die Weinberge. Herbstliche Morgenfrische belebt den Geist und zarte Düfte der Weinlese durchziehen die Luft. Entlang der Reben wandern wir zunächst auf dem Flötenweg, ehe wir auf den Rheinsteig stoßen. Unterhalb eines kleines Flugplatzes für Hobbyflieger legen wir die erste Pause ein, bei herrlicher Sicht ins Rheintal, lassen wir uns den ausgeschenkten Wein schmecken (Am Rheinsteig gibt es an sonnigen Wochenendtagen Winzer die gerne Ihren Wein zur Probe anbieten oder eine kleine Raststation auf freiem Feld betreiben.). Gestärkt ziehen wir weiter und erreichen nach kurzer Gehzeit die Phillipsburg. Der Rheingau war 600 Jahre lang bis zum Ende des 18. Jhdt. vom Rheingauer Gebück einer aus "gebückten Buchen bestehenden natürlichen Grenzbefestigung, umschlossen. Die Phillipsburg ist ein kleiner Grenzturm, der in früheren Zeiten das Rheingauer Gebück verstärken sollte und natürlich die Grenze bewachte. Das Gebück ist nur noch an wenigen Stellen zu besichtigen, die Türme, sie stehen noch. Zur Mittagszeit erreichen wir Kloster Eberbach (Sage: Wie das Kloster zu seinem Namen kam. Hier wurde im übrigen auch Im Namen der Rose gedreht). Im Rosengarten sind die Bänke noch frei und Sonnenbeschienen. Perfekt! Nach der Mittagspause verlassen wir das Kloster durch die Hintertür und schinden uns wieder die Höhenmeter hinauf, die wir noch vor wenigen Stunden gemütlich hoch und runter gewandert sind. Umgeben von zauberhaft gefärbten Buchenwald in schimmernden Rot, Rot-Braun und Gold-Gelben Farbtönen spurten fantastische Bucheckernkobolde zwischen meinen Füßen herum. Nach Kiedrich, unserem heutigen Zielort ist es nicht mehr weit: Kaffeedurst und Weingeruch zieht die Gruppe schnellen Schrittes ins Tal hinunter. Zwischen den Weinreben, die uns nun wieder fröhlich zuwinken, machen wir noch eine kleine letzte Pause und schauen auf die Burgruine Scharfenstein. In der Alten Schmiede, der Straußenwirtschaft gibt es Wein, jungen Federweißer und ofenfrischen Zwiebelkuchen. Besser könnte man einen Tag mit grandiosem Kaiserwetter nicht beenden.
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| Rheinsteig 2007 im Herbst |
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Labels: Herbst, Rheinsteig, Wiesbaden
Sonntag, 7. Oktober 2007
Grillfest
Ausschlafen und der Tag beginnt mit Sonnenschein. Ein entspannter Tag, gestern Abend sind noch Ulrike, Dieter und Gunde aus Görlitz angekommen und heut über den Tag verteilt der Rest der Truppe: René und Karin, Andrea und Erik und Hitrun und Uwe. Zum Abend wird traditionell gegrillt und Wiesbadener und Schiersteiner Naturfreunde feiern mit und tauschen mit allen fleißig Erinnerungen aus :-) Und schon blickt man ein paar Stunden nicht auf die Uhr ist der Tag auch schon fast vorbei. Ein Schwatz hier, ein Plausch da, und schon ist es wieder Schlafenszeit. Gute Nacht, bis morgen!
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Freitag, 5. Oktober 2007
Städtepartnerschaften sind toll!
In Görlitz bedeckt Nebel die Welt und der Himmel ist ungemütlich grau. Auf dem Weg nach Wiesbaden, der Partnerstadt von Görlitz reißt der Himmel irgendwann bei Jena-Lobeda auf und Sonne, Sonne, Sonne! Wenn das Wetter hält - ein Traum! Gegen 16.30 treffe ich als "Schlüssel"-Vorhut am NF-Haus Heidehäuschen in Wiesbaden ein. Das Empfgangskomitee bestehend aus Naturfreunden aus Wiesbaden und Wiesbaden-Schierstein; Werner Fröb, Wolfgang Lohn, Ortun und Veit, Dieter Suppes und der nette Hauswart Wolfgang; begrüßt mich herzlich und ist ich glaube ein bisschen enttäuscht, das erstmal nur ich da bin. Aber hej alle anderen sind noch "on the road", stehen im Stau oder kommen morgen :-) Aber es war toll :-) Ein kurzer Spaziergang später, vorbei am Weingut und dem Himmelreich, führt mich in die Weinberge. Die Aussicht vom Schloss Freudenberg ist toll, die Sonne geht unter und es wird kühl. Herbst. Der Herbst ist da und pünktlich und golden. Abendstimmung - raschelndes Laub. Wieder im Naturfreundehaus wird der Kaminofen angefeuert und dann mache ich es mir mit einer Tasse Tee und einem guten Buch davor bequem und warte.
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Dienstag, 29. Mai 2007
Le Bon Riesling!
Der Tourenplan für unsere Rheinsteig-Tour im Herbst steht endlich hier online: Naturfreunde Görlitz.
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Lotte
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Dienstag, 1. Mai 1990
Starthilfe von Wiesbadens Naturfreunden
Nach 57 Jahren wieder Ortsgruppe Görlitz
Franz Deuter verlieh den Veteranen das goldene Abzeichen
Franz Deuter verlieh den Veteranen das goldene Abzeichen
Aus der UZ. Mai 1990
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Seit vergangenem Wochenende gibt es sie wieder: Die Naturfreunde Görlitz. Nach 57 Jahren des Verbots sind sie auferstanden. Daß dies jetzt gelungen ist, daran haben auch einige Wiesbadener tatkräftig mitgewirkt, allen voran Franz und Rene Deuter, die auch der Gründungsversammlung beiwohnten, ebenso wie Klaus Bensberg und Horst Domes.
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Es war eine bewegende Stunde im Haus der Volkssolidarität in der Görlitzer Thälmannstraße. Etwa zwanzig vorwiegend jüngere Leute hatten sich dort eingefunden, um einen Verein aus der Taufe zu heben, der seinen historischen Ursprung in der Arbeiterbewegung hat. Daß auch ehemalige Naturfreundemitglieder darunter waren, verlieh der Gründungsversammlung eine besondere Atmosphäre. Da waren Frauen und Männer anwesend, die bis 1933 den Görlitzer Naturfreunden angehört und dann auch nach 1945 keine Möglichkeit hatten, den Touristenverein wieder zu aktivieren. Jeweils Diktaturen hatten einen Riegel vorgeschoben.
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Aber: Die Idee der Naturfreundebewegung haben "die Ehemaligen" nie "ad acta" gelegt. Den jungen Görlitzern standen sie zur Seite, als die darangingen, die Ortsgruppe wiederzugründen. Die Initiatoren wurden überdies in ihrem Handeln von Wiesbadener Freunden bestärkt. Franz Deuter, der zum Großteil die Gründungsversammlung leitete, brachte eine gute Nachricht aus der hessischen Landeshauptstadt mit: Die Ortsgruppen Wiesbaden und Wiesbaden-Schierstein der Naturfreunde übernehmen die Patenschaft und gewähren sozusagen Starthilfe. Und Solidarität bekundete auch Stadtrat Klaus Bensberg, der die Tatsache der Wiedergründung würdigte. Naturfreunde seien von jeher sozial eingestellt und Menschen der Natur gewesen.
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Damit in Görlitz die Naturfreunde umgehend ihre Arbeit aufnehmen können - sie haben sich der Förderung von Natur- und Umweltschutz verschrieben - wurde ein geschäftsführender Vorstand gewählt. An seiner Spitze steht Dieter Holtzsch. Als Franz Deuter die anwesenden Veteranen ehrte und ihnen das goldene Naturfreunde-Abzeichen anheftete, da konnten einige ihre Rührung nicht verbergen. Franz Deuter wollte ganz einfach die 57 Jahre währende Treue zur Sache der Naturfreunde honoriert wissen. Eine großartige Geste!
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Lotte
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